Ausgabe: 3/23
Demokratische Schulen (Teil 2)
Selbstbestimmung und Mitbestimmung
unerzogen Magazin Cover
Der zweite Teil dieser zweiteiligen Sonderausgabe präsentiert eine Auswahl von Artikeln und Interviews über Demokratische Bildung, Demokratische Schulen und Selbstbestimmtes Lernen. Ergänzt werden diese durch aktuelle Erfahrungsberichte von Schülern, Lehrern, Eltern und Schulgründern. Ziel ist es, die Idee der Demokratischen Schulen zu verbreiten und Leser zur Gestaltung einer vielfältigen, menschenrechtsbasierten, inklusiven und demokratischen Bildung zu ermutigen.
Einzelheftpreis: 5,90 €
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Editorial
Editorial
META SELL & HENNING GRANER

Freie Kommunikation als Quelle des Lernensgratis lesen
Sudbury-Schulen arbeiten nach einem einfachen Konzept: Die Schüler sind frei, ihr eigenes Leben zu führen und eigenes Lernen zu gestalten. Sie bewegen sich lediglich innerhalb der Grenzen, die durch die demokratische Selbstverwaltung der Schüler selbst gesetzt werden. Warum sind diese Schulen derart effektive, lebendige und dynamische Lerngemeinschaften? Was befähigt den Einzelnen, sich zurecht zu finden? Ein Erfahrungsbericht eines Schülers.
MICHAEL SAPPIR

Leben und Lernen zwischen Mehrheitsbeschluss und Individualität
Darf man den Flohwalzer verbieten? Kann man zu jung für einen Schulabschluss sein? Ein Besuch an der Neuen Schule Hamburg.
JAN KASIKE & NICOLA KRIESEL

»Don’t break the rule – change it«
Very British: Agatha Christie, Cream Tea & Scones und ein verwunschenes Haus mit geheimen Treppenhäusern. Ein Besuch in der Sands School in Ashburton, England.
NICOLA KRIESEL

Starke Pflanze im Grünen Dorf
Nimrod ist froh, weil die Erwachsenen hier so normal sind. Gini freut sich, dass sie in Ruhe gelassen wird. Und Anakin Skywalker läutet zur Pause. Ein Tag an der Demokratischen Schule Makom Ligdol in Tel Aviv, Israel.
JAN KASISKE

Demokratische Schulen in Deutschland am Beispiel der Demokratischen Schule X
Demokratische Schulen zeichnen sich durch zwei Grundsätze aus: Erstens durch das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und selbstbestimmtes Lernen und zweitens durch das Recht auf gleichberechtigte Teilnahme an Entscheidungen im Schulalltag. Seit 2010 sammeln Menschen an der Demokratischen Schule X in Berlin-Reinickendorf Erfahrungen mit der Umsetzung dieses Konzepts.
UTA SCHILLING

Die erste Generation! Als Pionierin an der Infinita
Verantwortung übernehmen, ohne es zu merken: Unsere Autorin besucht die Infinita seit ihrem Gründungsjahr und erzählt, wie sie ihre Zeit in der Gemein-schaft einer Demokratischen Schule erlebt hat.
STINE GUTZEIT

Es braucht vor allem Vertrauen
Kati Pech hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Ihre Tochter hat die ersten zehn Schuljahre an einer Demokratische Schule verbracht und dort ihren Mittleren Abschluss gemacht. Ihr Sohn besucht diese Schule noch. Wie erlebt sie als Mutter die Zeit ihrer Kinder an einer Demokratischen Schule?
INTERVIEW MIT KATI PECH

»Ich habe hier tatsächlich gelernt, selbstständig zu sein«gratis lesen
Adele (13), Jonna (12) und Klara (12) besuchen die Infinita, eine Demokratische Schule in Steinhorst, Schleswig-Holstein. Hier erzählen sie aus ihrem Schulalltag zwischen Selbstständigkeit und dem Satz des Pythagoras.
INTERVIEW MIT ADELE, JOANNA & KLARA

»Wir haben alle einander zugehört und Ideen entwickelt, die Schule zu verändern.«
Muriel Uhlig ist Absolventin der Netzwerk-Schule, einer Demokratischen Schule in Berlin, die sie sieben Jahre besucht hat. Nach dem Abitur an einer weiterführenden Schule arbeitete sie für elf Monate in der Netzwerk-Schule als Mitarbeiterin auf der Stelle, die für Absolvent:innen von Demokratischen Schulen vorgehalten wird. Wie hat sie die Zeit nach der Netzwerk-Schule erlebt und wie reflektiert sie nachträglich ihren Besuch einer Demokratischen Schule?
INTERVIEW MIT MURIEL UHLIG

Alltag an einer Demokratischen Schule
Gerade für Lehrer:innen ist es schwer vorstellbar, wie ihre Arbeit an einer De-mokratischen Schule aussehen könnte, ist doch vieles ganz anders, als sie es ge-lernt haben. Der Autor berichtet von seinen Erfahrungen als Lernbegleiter an einer Demokratischen Schule.
MAX GASSNER

»Wir stehen ein für eine diskriminierungssensible Schulkultur«
Er ist Lernbegleiter an der Demokratischen Schule FLeKS in Hamburg, die 2017 eröffnet wurde. Oest hat die Schule mitgegründet und vorher schon Erfahrungen an Demokratischen Schulen gesammelt.
INTERVIEW MIT SEBASTIAN OEST

Ein Nachruf auf Dr. Michael Gebauer
Ein Nachruf
HENNING GRANER