Tierisch natürlich – Kinder und Tiere

Alexandra Taetz

Zu einer natürlichen Kindheit gehört mit dem Bewusstsein für die Natur auch das Erleben und Wertschätzen der Tierwelt. Wie Kinder an Haus- und Wildtiere herangeführt werden können und warum Tiere eine Bereicherung für Kinder sind.

Im Baum zwitschern die Vögel, ein Eichhörnchen klettert den Stamm hinauf, Ameisen krabbeln über den Boden und ein leuchtend gelber Schmetterling fliegt über die Blumenwiese, nebenan grast eine Kuhherde. Ein Spaziergänger mit zwei Hunden ist auf dem Feldweg zu sehen und der aufgewühlte Boden am Waldrand zeigt, dass hier vor kurzer Zeit noch Wildschweine auf Futtersuche waren. Diese und noch zahlreiche weitere Tiere entdecken wir mit aufmerksamen Augen bei einem kleinen Spaziergang mit unseren Kindern. Sobald wir uns in die Natur begeben, können wir gemeinsam mit den Kindern viele Tiere beobachten und kennen lernen.

Schon allein die Welt der Singvögel ist so groß, dass wir gar nicht umhinkommen, Zeit in der Natur zu verbringen, ohne einen Vogel zu sehen oder zu hören. Man muss sich vor allem als Erwachsener dessen wieder bewusstwerden. Oft sind es die Kinder, die ein Tier zuerst wahrnehmen.

Wildtiere werden durch die Zivilisation stark verdrängt und leiden an einem immer kleiner werdenden Lebensraum. Auch ein Bewusstsein und Kenntnisse über die Wildtiere sowie deren Lebensraum scheinen oft nicht mehr ausreichend vorhanden zu sein. Im Gegenzug werden immer häufiger Haustiere gehalten, welche trotz überschwänglicher Liebe, wegen fehlendem Wissen und Einfühlungsvermögen ein tristes Dasein fristen, doch das muss nicht so sein. Mit Wissen und Einfühlungsvermögen über das artgerechte Leben der jeweiligen Tierart kann das Zusammenleben für Mensch und Tier bereichernd sein.

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